Studia Mesopotamica

Die Studia Mesopotamica (StMes) werden einmal im Jahr erscheinen und sich in wissenschaftlichen Abhandlungen Themen der Geschichte, der Kultur, der Sprachen und der Kunst des Alten Orients vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zur Zeitenwende (Sumer und Akkade, Babylonien und Assyrien, Nordsyrien und Mittleres Euphrat-Tal, Elam und Iran) widmen. Darüber hinaus steht das Jahrbuch für Untersuchungen über Auswirkungen altorientalischer Kulturentwicklung auf die Umwelt und auf die Nachwelt (bis zum Ende der Sassaniden-Zeit) sowie für deren Erforschung (Wissenschaftsgeschichte) offen.

Der Jahresband soll jeweils im Juni, also rechtzeitig zur Rencontre, erscheinen. Für seinen Um­fang sind durch­schnittlich 400 Seiten vorgesehen, er bleibt aber grundsätzlich flexibel und richtet sich nach den bis zum Juli des Jahres auf­genom­menen Beiträgen.

Die Beiträge sollen in einer der drei Kongreßsprachen Deutsch, Englisch oder Französisch verfaßt sein und bei variabler Länge sachlich einen international anerkannt hohen wissenschaftlichen Standard widerspiegeln. Damit wenden sie sich in erster Linie zwar an die Fachgelehrten des Antiken Vorderen Orients (Altorientalische Philologie, Vorderasiatische Archäologie). Sie sollen aber gleichzeitig auch das Interesse der Nachbarwissenschaften an der Altorientalistik wecken und einen Anstoß dazu bieten, die Bedeutung altorientalischer Denkmäler für die Semitistik, die Bibelwissenschaften, die Kleinasienkunde, die Iranistik, die Ägyptologie und die Altarabistik zu erkennen.